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Der Naturheilkundige Jürgen Gstatter (staatlich geprüfter Spa- & Wellnesstrainer)

ist erreichbar Branderstr.15,  83324 Ruhpolding, Email: gstatter@juergant.de

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Frischzellenkur mit angekeimten Getreide


Im Getreidekorn wartet das Leben!! Mit etwas Wasser explodiert das Korn zum Leben. Es muss keimfähiges Getreide sein, am Besten Sprießkornqualität aus biologischem Anbau.  Die Vitamine vervielfachen sich während des Keimprozesses in Getreide, Hülsenfrüchten etc. Zum Beispiel kann der Vitamin C-Gehalt um ca. 600 Prozent zunehmen. Im Gegensatz zu Mineral- oder Vitamin-Tabletten sind im Angekeimten die natürlichen Begleitstoffe vorhanden, die der Körper zum Stoffwechsel braucht.


Es eignen sich Roggen - Weizen (Dinkel) - Hafer in Sprießkomqualität die man entsprechend der Temperamentenlehre anwenden kann.


Roggen  fordert die Verdauung besonders. Zu lebhafte Personen sollten die Wirkung einmal ausprobieren. Der hohe Kaliumgehalt hat eine positive Wirkung auf die Leber.

Weizen  bildet beim Getreide die harmonische Mitte. Da sich bei ihm die mineralischen Prozesse mit dem Eiweiß mehr auf die Randschichten beschränken, ist es im besonderen Maße notwendig, das ganze Korn für die Ernährung zu verwenden.  Der Dinkel  ist eine Urform des Weizens. Er ist nicht so ertragreich wie Weizen, dafür aber resistenter gegen Krankheiten. Dinkel schmeckt anders und es wird ihm eine noch größere gesundheitliche Verträglichkeit nachgesagt.


Hafer  ist bekannt für die stark belebende Wirkung; das alte Sprichwort „den sticht der Hafer“ deutet zu Recht daraufhin. Heute wissen das viele nur noch im Bezug auf Pferde zu schätzen. Einen gestörten Eiweißstoffwechsel kann der Hafer wieder ins Gleichgewicht bringen.


Zum Keimen ansetzen.  Am Abend werden die Körner in einer Schüssel mit Wasser angesetzt. Über Nacht lässt man das Getreide im Wasser und in der Früh wird es in einem Sieb gespült. An warmen Tagen wäscht man die Körner auch mittags, damit sich die säuerlichen Hefebakterien lösen und das Getreide feucht bleibt. Bevor es trocknet, etwas mit Wasser besprühen. Die Hefebakterien sind nicht giftig, sie beeinträchtigen aber den Geschmack. Säuerlich schmeckende Körner sollten nicht mehr gegessen werden.

Jeden Abend wäscht man die Körner und setzt erneut eine Schüssel an. Nach 3 Tagen sind es 3 Schüsseln und in der ersten Schüssel haben die Körner bereits sichtbar zu Leben begonnen, wie man an den Wurzelfüßchen sieht. Der Reifeprozess darf sich je nach Wärme oder Kälte der Zimmertemperatur um 1 bis 2 Tage verschieben. Roggen keimt etwas langsamer. Es empfiehlt sich Getreide aus biologischem Anbau. Mit dem Durchbrechen der Wurzelfüßchen ist das Getreide reif und das beste Frühstück. Nur im Lebenden ist alles enthalten, was man zum Leben braucht. Das ist eigentlich logisch. Angekeimtes Getreide ist die natürlichste pflanzliche Frischzellenkur.


Der herzhafte Geschmack dieser weichen angekeimten Körner macht es einem leicht, gründlich zu kauen. Das ist besonders wichtig, da schlecht eingespeichelte Nahrung bis zu neunmal leichter Krebs erzeugen kann, wie japanische Wissenschaftler festgestellt haben. Man nimmt zu dem angekeimten Getreide-Müsli die üblichen Zutaten je nach Geschmack, wie Apfelscheiben, Orangen, Rosinen, Nüsse, Quark, Joghurt, Milch, Honig usw..


Das Getreide ist eine sehr nahrhafte, anhaltende und trotzdem leichte Kost. Die Energie für die Verdauung wird nicht überstrapaziert, was den beiden anderen Energiezentren, dem Gehirn und dem Bewegungsapparat zu Gute kommt. Auf leichte Kost läßt sich‘s besser denken und die Muskulatur kann wesentlich mehr leisten. Sogar Kraftsportler wie Boxer, Tennisspieler, Biathleten etc. nutzen die lange Zeit belächelte Körnernahrung.


Reine Vegetarier  verlieren die Fähigkeit, Fleisch richtig zu verdauen. Da tierische Eiweiße jedoch ihre Bedeutung haben, ist die laktovegetabile Ernährung häufiger. Hier wird ebenfalls auf Fleisch verzichtet, dagegen werden Milch und Milcherzeugnisse verwendet. Als Vorspeise wird Rohkost und zum Schluß Gemüse empfohlen. Rohkost braucht als Nahrung für das eigene Wachstum Sonnenlicht, das dann in der Pflanze enthalten ist. Diese gespeicherte Sonnenenergie ist ein wertvoller Bestandteil der Rohkost.


Video über Getreide ankeimen

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Jürgen Gstatter | gstatter@juergant.de