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Der Naturheilkundige Jürgen Gstatter (staatlich geprüfter Spa- & Wellnesstrainer)

ist erreichbar Branderstr.15,  83324 Ruhpolding, Email: gstatter@juergant.de

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Auszug aus dem Buch von Jürgen Gstatter 1987


    Kräutertees, Extrakte, Salben 

in der Volksheilkunde selbst zubereitet und andere einfache Gesundheitstipps:

 

Bärlauch  (Allium urs.)


Der Bärlauch ist für mich das typische Frühjahrskraut, denn es gibt ihn nur im Frühjahr nach der Schneeschmelze (ca. März bis Mitte Mai). Ich verwende die ganze Pflanze (Blatt, Wurzel, Blüte). Den Bärlauch zu trocknen ist nicht zu empfehlen, denn dadurch verrauchen die wichtigen ätherischen Öle. Man kann ihn aber in Alkohol konservieren, wie bereits beschrieben. Auch in Essig setze ich ihn an, als Bärlauch-Essig auf Seite 30 im Buch beschrieben.

Aufs Butterbrot schmeckt der Bärlauch vorzüglich. Durch Butter wird der Geschmack entsprechend mild und ich finde ihn feiner als Schnittlauch. Wesentlich intensiver ist der Geschmack als Salat. Eine Delikatesse ist der Bärlauch-Spinat. Viele meine Bekannten konnten es gar nicht glauben, daß Bärlauch verwendet wurde.

Den nachfolgenden Beschreibungen des Pfarrers Wagner und Pfarrers Künzle kann ich mich nur anschließen:

Pfarrer Wagner:  Bärlauch treibt das Übel aus, wenn du bleich und ohne Leben schon dahinkriechst bald am Boden. Bärlauch wird dich schnell erheben.

 Der Bärlauch wird auch „wilder Knoblauch" genannt. — Er ist in feuchten, schattigen Laubwäldern zu finden. — Er hat den Geruch und den Geschmack wie Knoblauch. Man riecht ihn schon, bevor man ihn sieht. Er ist stärker und wirksamer wie Knoblauch.

Gesammelt wird das Kraut im April und Mai.

 Weder Kraut noch Zwiebel kann als Tee getrocknet werden. Es würde durch die Trocknung alle Wirkkraft verdunsten. Bärlauch kann also nur frisch verwendet werden. Zur Aufbewahrung und längerem Gebrauch mußt Du den Bärlauch in Korn ansetzen und Tinktur machen.

 Wir wissen, daß die Bären, sobald sie aus dem Winterschlaf erwachen, mit Heißhunger den Bärlauch fressen. Davon hat der Bärlauch den Namen. Die Bären brauchen dieses Kraut, damit ihr Körper von allen Abfallstoffen gereinigt wird, die sich in den Wintermonaten in den Gedärmen, in der Leber und im Blut angesammelt haben.

 Pfarrer Künzle sagte:  „Kein Kraut der Erde ist so wirksam zur Reinigung von Magen, Darm und Blut, wie der Bärlauch. Die Bleichsüchtigen sollen Bärlauch verehren wie Gold".

 Bärlauch ist also das beste Mittel zur Reinigung und Entschlackung aller kranken Stoffe aus dem Körper. Weil Bärlauch das Blut so reinigt, hilft er vor allem auch bei Hautausschlägen jeglicher Art. Sogar Flechten heilen ab, weil das Blut durch den Bärlauch eine solche Reinigungskraft erhält. — Wer an hohem Blutdruck leidet, kann durch den Bärlauch diese Beschwerden bald beheben. — Da der Bärlauch das Blut so aktiviert und dadurch für gute Durchblutung des Gehirns sorgt, wird auch die Denkkraft und das Gedächtnis gestärkt.

 Du kannst die Blätter vom Bärlauch im Frühjahr auch wie Salat oder Spinat verwenden. Das wäre eine besonders aktive Entschlackungskur. Damit wären Rheuma und dergleichen nicht mehr zu fürchten..  (teilweise wörtlich wiedergegeben von Pfarrer Wagner und Pfarrer Künzle).

 

Video Bärlauchsuche und Zubereitung

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Jürgen Gstatter | gstatter@juergant.de